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Wir nennen einen Pauschalpreis, weil wir den Aufwand einschätzen können müssen und nicht du.

Auf unserer Webseite steht bei jedem Format ein Preis und nirgends ein Stundensatz. Das ist kein Marketingentscheid, sondern die Antwort auf die Frage, wer das Risiko einer Schätzung trägt. Wir zeigen, wie wir vor einem Pauschalpreis rechnen, was passiert, wenn wir uns verschätzen und wo ein Pauschalpreis nicht funktioniert.

Auf unserer Webseite steht bei jedem Format ein Preis und nirgends ein Stundensatz. Der Einstieg kostet CHF 300 für eine Stunde Gespräch, vorbereitet und nachbereitet. Bei der Pauschale nennen wir nach der ersten Stunde einen Preis für das ganze Problem und im Mandat gilt ein monatlicher Betrag. Der Preis des Einstiegs ist die einzige Zahl, die wie ein Satz pro Stunde aussieht und er ist keiner: Bezahlt wird ein Ergebnis, nicht Anwesenheit und die Vorbereitung davor dauert regelmässig länger als das Gespräch selber. Dahinter steht ein einziger Satz: Wir müssen den Aufwand einschätzen können, nicht du.

Ein Stundensatz verschiebt das Risiko der Schätzung auf den, der sie nicht prüfen kann.

Eine Offerte mit Stundensatz sieht transparent aus, weil sie zwei Zahlen nennt: den Satz und die geschätzten Stunden. Vergleichen lässt sich davon nur die erste. Ob eine Aufgabe 40 oder 70 Stunden braucht, kann im Unternehmen meistens niemand beurteilen und genau diese Zahl entscheidet über die Rechnung. Die Endsumme, die einzige Zahl, die für den Entscheid zählt, steht damit nicht fest, sondern stellt sich erst am Schluss heraus. Wer dann reklamiert, diskutiert über Stunden, die er nicht gesehen hat.

Dazu kommt ein Anreiz, der in die falsche Richtung zeigt. Beim Stundensatz verdient, wer länger braucht. Wir arbeiten täglich mit Werkzeugen, die einzelne Arbeiten deutlich beschleunigen. Was dabei wirklich schneller wurde und was nicht, steht in Softwareentwicklung seit KI. Jede dieser Verbesserungen würde unsere Rechnung kleiner machen, obwohl das Ergebnis dasselbe bleibt. Ein Pauschalpreis dreht das um: Werden wir schneller, gehört der Gewinn uns und verschätzen wir uns, gehört der Verlust auch uns. Wir halten das für die ehrlichere Verteilung, weil die Schätzung bei dem liegt, der sie machen kann.

Vor jedem Preis steht mindestens eine Stunde, in der wir die Ausgangslage verstehen.

Wir nennen keinen Preis für etwas, das wir nicht verstanden haben. Bei der Pauschale ist die erste Stunde deshalb Bedingung: Du beschreibst die Lage, wir lesen die Unterlagen und danach kommt der Preis. Innert zwei Arbeitstagen weisst du, ob wir das Problem übernehmen und was es kostet.

Gerechnet wird in drei Teilen. Der erste ist der Aufwand, der feststeht: lesen, prüfen, nachfragen, die Empfehlung schreiben, das Ergebnis besprechen. Diesen Teil schätzen wir aus Arbeiten, die wir schon gemacht haben und er stimmt meistens. Der zweite ist der Aufwand, der von anderen abhängt: Rückfragen beim IT Partner, Vergleichsofferten, ein Anbieter, der zwei Wochen für eine Antwort braucht. Der dritte ist das Unbekannte, also alles, was in einer Stunde Ausgangslage nicht sichtbar wird. Auf den zweiten und den dritten Teil kommt ein Zuschlag und dieser Zuschlag ist der eigentliche Preis eines Pauschalpreises. Er ist auch der Grund, warum eine einzelne Aufgabe bei uns nicht die billigste Variante im Feld ist. Wer die günstigste Stunde sucht, findet sie anderswo.

Konkret heisst das: Ein ausführlicher Blick auf Offerte und Vertrag bedeutet zwei bis drei Arbeitstage und liegt bei CHF 4'000 bis 6'000. Warum sich das an einem Projekt über CHF 45'000 trotzdem rechnet, haben wir in Externe Einschätzung durchgerechnet. Nach jedem Auftrag schreiben wir auf, wie viel Zeit tatsächlich draufgegangen ist und vergleichen sie mit der Schätzung. Ohne diese Buchhaltung wäre der zweite Pauschalpreis so unsicher wie der erste.

Wenn wir uns verschätzen, ist das unser Problem und nicht deine Rechnung.

Es gibt keine Nachträge. Der Preis, der vor dem Start gilt, gilt auch dann, wenn wir das Doppelte an Zeit brauchen. Das ist keine Grosszügigkeit, sondern der Preis dafür, dass wir die Schätzung machen dürfen. Für dich hat es eine praktische Folge: Die Zahl, die du der Geschäftsleitung nennst, ist die Zahl, die am Ende auf der Rechnung steht.

Zwei Fälle nehmen wir aus und beide sagen wir vorher. Kommt im Verlauf eine Frage dazu, die mit der ursprünglichen nichts zu tun hat, ist das ein zweiter Auftrag mit einem zweiten Preis und diesen Preis nennen wir, bevor wir anfangen, nie auf der Rechnung. Bleiben Unterlagen oder Antworten von dir aus, verschiebt sich der Termin, nicht der Betrag.

Damit das trägt, muss am Anfang schriftlich stehen, was das Ergebnis ist. Ein Satz genügt meistens: was am Ende entschieden, geprüft oder geliefert ist. Diese eine Zeile ist beim Pauschalpreis wichtiger als beim Stundensatz, weil sie die Grenze zieht, innerhalb derer wir das Risiko tragen.

Ein Pauschalpreis braucht eine Frage, die sich beantworten lässt.

Die Bedingung für einen Pauschalpreis liegt bei dir: Es braucht ein Ergebnis, das sich benennen lässt. Der Wunsch, etwas mit KI zu machen, lässt sich nicht bepreisen, die Frage, ob Mitarbeitende Kundenmails übersetzen lassen dürfen und was die Alternative ist, schon. Welche Fragen sich in einer Stunde entscheiden lassen, steht in Der Einstieg für CHF 300. Ist die Frage noch nicht scharf, ist das Schärfen der erste Teil der Arbeit und nicht ein Grund, auf einen offenen Aufwand auszuweichen.

Für Arbeit, die nie fertig wird, gibt es kein Werkstück und damit keinen Werkpreis. Dafür ist das Mandat da: ein monatlicher Betrag, in der Regel ein Gespräch pro Monat und wir entscheiden im vereinbarten Rahmen selbstständig.

Die Frage, die du jedem Anbieter stellen kannst, ist am Ende dieselbe: Was passiert, wenn es länger dauert als geschätzt und wer zahlt das. Steht die Antwort nicht im Angebot, steht sie später in der Rechnung. Was sonst noch entschieden ist, bevor die erste Offerte im Haus liegt, steht in Software Beschaffung im KMU.

Warum nicht einfach die KI fragen

  1. Frag sie

    Wenn dir eine KI den Unterschied zwischen Pauschalpreis und Stundensatz erklärt und dir sagt, welche Klauseln in einen Vertrag gehören, dann stimmt das und wir sind die Ersten, die das sagen.

  2. Was die KI nicht weiss

    Ob die geschätzten Stunden in deiner Offerte für deine Aufgabe realistisch sind und wer die Mehrkosten trägt, wenn sie es nicht waren. Dafür gibt es uns.

Wenn bei dir eine Offerte mit geschätzten Stunden liegt und niemand sagen kann, ob die Schätzung stimmt: Schick sie uns mit deiner Frage. Eine Stunde Gespräch für CHF 300, von uns vorbereitet und nachbereitet, bezahlt nur, wenn das Ergebnis für dich stimmt.