Eine Stunde Gespräch für CHF 300, vorbereitet und nachbereitet, bezahlt nur, wenn das Ergebnis stimmt.
An seiner Stelle steht der Einstieg: ein Ziel, das du vorher benennst, eine Stunde Gespräch mit allen, die mitentscheiden und danach eine Zusammenfassung mit den nächsten Schritten. Dieser Beitrag beschreibt, was vorher, im Gespräch und danach passiert, was du mitbringen musst und was der Einstieg bewusst nicht liefert.
An seiner Stelle steht der Einstieg: eine Stunde Gespräch für CHF 300, mit einem Ziel, das du vorher benennst, von uns vorbereitet und nachbereitet. Die Rechnung kommt nach dem Gespräch und nur, wenn das Ergebnis für dich stimmt. Ein Preis ist nur dann fair, wenn vorher klar ist, was man dafür bekommt. Deshalb beschreibt dieser Beitrag, was vorher, im Gespräch und danach genau passiert, was du mitbringen musst und was der Einstieg bewusst nicht liefert.
Vorher benennst du das Ziel und wir lesen, was du schickst.
Der Einstieg beginnt mit der Anfrage und die Anfrage ist verbindlich. Du beschreibst in einem Satz, was am Ende der Stunde entschieden oder geklärt sein soll, dazu die Lage, wer bei dir mitentscheidet und zwei, drei Zeitfenster. Was du schon versucht hast und welche Unterlagen es gibt, schickst du mit: die Offerte, den Vertrag, die Mail vom IT Partner. Yves meldet sich innert zwei Arbeitstagen mit einem Terminvorschlag, das Gespräch findet per Telefon oder Video statt.
Dann beginnt unsere Arbeit. Yves liest alles, was du geschickt hast, prüft die Optionen und kommt mit einer Meinung ins Gespräch statt mit Fragen zur Ausgangslage. Fehlt etwas, bekommst du vorher eine kurze Liste mit Rückfragen, damit die Stunde nicht für das Sammeln von Fakten draufgeht. Das ist der Grund, warum eine Stunde für etwas reicht, das intern seit Wochen liegen bleibt: Die Vorbereitung ist gemacht, bevor das Gespräch anfängt.
Was du mitbringen musst, ist deshalb vor allem eines: eine Frage, die sich entscheiden lässt. "Wir sollten etwas mit KI machen" ist keine. "Dürfen unsere Mitarbeitenden Kundenmails in ChatGPT übersetzen lassen und wenn nicht, was ist die Alternative" ist eine. Ob die eigene Software gebaut oder gekauft wird, ist eine. Wer die Frage noch nicht so scharf hat, schreibt das in die Anfrage und dann ist das Schärfen der erste Teil der Vorbereitung.
Im Gespräch geht es eine Stunde lang um genau diese eine Frage.
Im Gespräch reden wir über die Frage aus der Anfrage und über nichts anderes. Dabei sind alle, die bei dir mitentscheiden, weil ein Entscheid, den die Geschäftsleitung nachher noch einmal diskutieren muss, keiner ist. Yves legt zuerst offen, wie er die Lage sieht, dann die Optionen mit dem, was sie kosten und welches Risiko dranhängt und am Ende steht eine Empfehlung mit Begründung.
Die Empfehlung kann auch lauten, dass es ohne uns schneller geht. Wenn die Antwort in einer Stunde Recherche oder mit einer KI zu finden ist, sagen wir das, weil wir nichts davon haben, wenn du uns für etwas bezahlst, das du selber kannst. Und sie kann lauten, dass die Frage falsch gestellt ist: Wer drei Offerten vergleichen will, die niemand im Haus lesen kann, braucht keine vierte Offerte, sondern jemanden, der die erste versteht. Das herauszufinden ist häufig das eigentliche Ergebnis der Stunde.
Danach bekommst du eine Zusammenfassung, mit der du intern weiterarbeiten kannst.
Nach dem Gespräch schreibt Yves auf, was besprochen wurde, was wir empfehlen und was als Nächstes zu tun ist, dazu die Nacharbeit, die sich aus dem Gespräch ergibt: eine Zahl, die noch zu prüfen war, ein Anbieter, den er nachschauen wollte. Diese Zusammenfassung bekommst du schriftlich. Sie ist so geschrieben, dass du sie weitergeben kannst, an die Geschäftsleitung, den IT Partner oder den Anwalt, mit oder ohne uns.
Erst danach kommt die Rechnung, über CHF 300, fest. Darin stecken die Vorbereitung, die Stunde und die Zusammenfassung. War das Ergebnis die Stunde nicht wert, sagst du es uns und die Rechnung bleibt aus. Das Risiko liegt bei uns, weil wir den Aufwand einschätzen können müssen und nicht du. Das ist dieselbe Logik wie bei unseren Pauschalpreisen: Wird es teurer, tragen wir das. Danach bist du frei. Es gibt keine Folgekosten, kein Abo und keinen Anruf mit der Frage, ob du nicht doch mehr willst.
Der Einstieg liefert bewusst keine Umsetzung und keine Dauerlösung.
Der Einstieg ist ein Entscheid, keine Umsetzung. Er liefert keine geschriebenen KI Richtlinien, keinen Absatz für Absatz geprüften Vertrag, keine eingerichtete Alternative zu ChatGPT und kein Backup, das jemand getestet hat. Das ist keine Einschränkung, sondern der Grund, warum eine Stunde und CHF 300 reichen: Ein Entscheid braucht Überblick und Erfahrung, eine Umsetzung braucht Tage. Wer nach dem Gespräch will, dass wir übernehmen, bekommt dafür eine Pauschale für das ganze Problem oder ein Mandat, in dem wir als externer CTO laufend entscheiden. Beides kommt nachher, wenn du es brauchst und beides ist keine Voraussetzung für den Einstieg.
Der Einstieg ersetzt auch keinen Anwalt. Wo es um Verträge und Datenschutz geht, sagen wir, wie wir die Lage lesen und was wir technisch empfehlen. Das ist unsere Lesart, keine Rechtsberatung und wir sagen im Gespräch, wo ein Anwalt noch draufschauen sollte.
Und er ersetzt nicht die Rolle, die im Unternehmen fehlt. Ein CTO entscheidet, was gebaut, gekauft und gelassen wird, jeden Monat neu. Der Einstieg ist eine Stunde dieser Rolle, auf eine Frage konzentriert. Für viele KMU ist das die richtige Dosis: Ein Entscheid, der seit Wochen liegt, ist nach einer Stunde getroffen und die nächste Frage kommt vielleicht erst in einem halben Jahr. Wer merkt, dass die Fragen jeden Monat kommen, weiss nach dem Einstieg, wie wir denken, wie wir entscheiden und wie wir schreiben und kann auf dieser Grundlage entscheiden, ob ein Mandat passt. Das sagt mehr über uns als eine Referenz.
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