Der Softwarevertrag läuft aus.
Die Offerte des Anbieters ist die einzige Meinung im Raum. Der Anbieter kennt sein Produkt und seine Marge. Was fehlt, ist jemand, der weiss, was der Markt heute verlangt und welche Bedingungen im Vertrag später teuer werden.
Der Anbieter kennt sein Produkt und seine Marge. Beides steht nicht in der Offerte.
Ein Softwarevertrag läuft aus und der Anbieter schickt die Verlängerung mit neuen Konditionen. Meist ist der Preis gestiegen, die Laufzeit länger und irgendwo steht eine Klausel, die später teuer wird. Die Offerte ist die einzige Meinung im Raum, weil niemand im Unternehmen weiss, was der Markt heute verlangt und was ein Wechsel kosten würde.
Klartext: Wer verlängert, ohne zu vergleichen, zahlt den Preis für die Bequemlichkeit.
Der Anbieter weiss, dass ein Wechsel Aufwand bedeutet und rechnet das ein. Manchmal ist die Verlängerung trotzdem richtig, weil das Produkt passt und der Wechsel mehr kosten würde als die Differenz. Manchmal ist sie es nicht, weil es für einen Bruchteil dasselbe gibt. Der Unterschied zeigt sich in ein paar Stunden Arbeit: Offerte lesen, Bedingungen prüfen, Alternativen anschauen, Preis verhandeln.
Hier ist zu entscheiden, ob verlängert wird und zu welchen Bedingungen.
Ob verlängert oder gewechselt wird
Was das Produkt heute leistet, was davon gebraucht wird und was ein Wechsel an Aufwand und Risiko bedeutet.
Zu welchen Bedingungen
Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisanpassung, Datenherausgabe bei Vertragsende. Diese Punkte entscheiden über die Kosten der nächsten Jahre, nicht der Preis auf der ersten Seite.
Das übernehmen wir.
Offerte und Vertrag prüfen
Wir lesen beides, vergleichen mit dem, was der Markt heute verlangt und markieren, was verhandelbar ist.
Mit dem Anbieter verhandeln
Wir sagen dem Anbieter, was wir erwarten und dem Unternehmen, was realistisch ist. Der Entscheid bleibt beim Unternehmen, die Empfehlung verantworten wir.
Warum nicht einfach die KI fragen
Frag sie
Wenn die KI dein Problem in fünf Minuten löst, ist das der richtige Weg und wir sind die Ersten, die das sagen.
Was die KI nicht weiss
Was der Anbieter an der Verlängerung verdient, was vergleichbare Produkte heute in der Schweiz kosten, was wir selber im Einsatz haben und wer die Verantwortung übernimmt, wenn der Entscheid falsch war. Dafür gibt es uns.
Beiträge zu diesem Thema.
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Die teuersten Fehler in einer Software Beschaffung passieren, bevor die erste Offerte da ist.
Die Auswahl ist entschieden, bevor die Offerten eintreffen, nämlich durch das, was in der Anfrage steht und durch das, was fehlt. Der Ablauf von der Anforderungsliste bis zum Vertrag.
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Ein Nutzungsverzeichnis ist in zwei Stunden gebaut und danach nie mehr aktuell, wenn niemand zuständig ist.
Die Tabelle ist an einem Nachmittag gebaut und nach drei Monaten stimmt sie nicht mehr. Welche Spalten sie braucht, woher die Daten kommen und welche eine Regel sie aktuell hält.
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Drei Offerten zu vergleichen hilft wenig, wenn niemand sie lesen kann.
Eine zweite Offerte zeigt, ob der Preis stimmt, nicht ob das Produkt passt. Wann eine dritte nichts mehr bringt und die Rechnung, ab wann ein externer Experte mehr spart, als er kostet.
Das passende Format hat einen Pauschalpreis.
Was es kostet, steht vorher fest. Wird es teurer, tragen wir das.