Eine App Idee und niemand sagt, ob sie sich rechnet.
Dasselbe gilt für eine Automatisierung. Gibt es das schon, löst es ein echtes Problem und ist das Budget da. Meistens ist das Gespräch nach der dritten Frage vorbei und das ist in Ordnung. Manchmal nicht.
Eine Idee ist nichts wert. Die drei Fragen dazu sind es.
Jemand im Unternehmen hat eine Idee für eine App oder eine Automatisierung. Die Idee ist gut, sonst wäre sie nicht bis zur Geschäftsleitung gekommen. Was fehlt, ist jemand, der sagt, ob sie sich rechnet. Der Entwickler sagt, was es kostet zu bauen. Der Anbieter sagt, dass sein Produkt das schon kann. Niemand rechnet, was die App im Betrieb kostet und was sie einbringt.
Klartext: Drei Fragen entscheiden, bevor eine Zeile gebaut wird.
Gibt es das schon. Löst es ein echtes Problem, für das jemand Zeit oder Geld ausgibt. Und ist das Budget da, in der Regel 10'000 bis 30'000 Franken für eine erste Version, plus Betrieb. Meistens ist das Gespräch nach der dritten Frage vorbei und das ist in Ordnung. Manchmal nicht. Dann lohnt es sich, die Idee sauber zu beschreiben, bevor jemand eine Offerte dafür schreibt.
Hier ist zu entscheiden, ob gebaut wird und was es kosten darf.
Ob die Idee gebaut werden soll
Was gelöst sein muss, ob es dafür schon ein Produkt gibt und was passiert, wenn nichts gebaut wird.
Was sie kosten darf
Bau, Betrieb, Wartung und die Zeit im Unternehmen, in Zahlen. Erst dann lässt sich sagen, ob sich die Idee rechnet.
Das übernehmen wir.
Die Idee einschätzen
Wir beantworten die drei Fragen mit dem Unternehmen, prüfen bestehende Produkte und nennen einen realistischen Rahmen für Bau und Betrieb.
Den Weg verantworten
Wenn gebaut wird, schreiben wir die Anforderungen, holen Offerten ein und begleiten die Umsetzung. Wenn nicht, sagen wir das, mit Begründung.
Warum nicht einfach die KI fragen
Frag sie
Wenn die KI dein Problem in fünf Minuten löst, ist das der richtige Weg und wir sind die Ersten, die das sagen.
Was die KI nicht weiss
Was die App im Betrieb wirklich kostet, was ein Schweizer Entwickler heute verlangt, welche Produkte wir selber im Einsatz haben und wer die Verantwortung übernimmt, wenn der Entscheid falsch war. Dafür gibt es uns.
Beiträge zu diesem Thema.
-
kostensoftwarebeschaffung
Die meisten Lizenzkosten sinken nicht durch Verhandeln, sondern durch Abschalten.
Verhandeln bringt fünf bis zehn Prozent und drei Jahre Bindung. Der grössere Teil liegt in ungenutzten Konten, in zwei Werkzeugen für dieselbe Aufgabe und in Verträgen, die sich stillschweigend verlängern.
-
rollenentwicklungsoftware
Ein QA Engineer prüft nicht, ob die Software funktioniert, sondern ob sie das Richtige tut.
Testen fragt, ob etwas funktioniert, Qualitätssicherung fragt, ob es das Richtige tut. Warum die Arbeit bei der Anforderung beginnt und wie aus zwanzig Minuten Korrektur ein Tag über drei Personen wird.
-
beschaffungsoftwareverträge
Die teuersten Fehler in einer Software Beschaffung passieren, bevor die erste Offerte da ist.
Die Auswahl ist entschieden, bevor die Offerten eintreffen, nämlich durch das, was in der Anfrage steht und durch das, was fehlt. Der Ablauf von der Anforderungsliste bis zum Vertrag.
-
rollensoftware
Ein UX Designer redet mit den Leuten, die täglich damit arbeiten, bevor irgendetwas gezeichnet wird.
Die Rolle über ihre Arbeit erklärt: zuschauen, wie heute gearbeitet wird, den Ablauf entscheiden und ihn testen, bevor jemand ihn baut. Und was es kostet, wenn dieser Teil gestrichen wird.
Das passende Format hat einen Pauschalpreis.
Was es kostet, steht vorher fest. Wird es teurer, tragen wir das.