Vergleich zwischen Low-Code und No-Code Plattformen für Webprojekte

Low-Code vs. No-Code: Was ist besser für dein nächstes Webprojekt?

In der heutigen digitalen Welt erwarten Nutzer schnelle, reibungslose und personalisierte Online-Erlebnisse. Gleichzeitig steigt der Druck, digitale Produkte effizient und flexibel umzusetzen. Genau hier kommen Low-Code und No-Code Plattformen ins Spiel. Beide versprechen, Webprojekte schneller und kostengünstiger umzusetzen, ohne klassisches Programmieren. Doch worin unterscheiden sie sich genau? Und welche Lösung passt besser zu deinem Vorhaben?

Was bedeutet No-Code?

No-Code Plattformen ermöglichen es, Anwendungen komplett ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Statt Code zu schreiben, arbeiten wir mit visuellen Editoren, Drag-and-Drop-Elementen und vorkonfigurierten Modulen. Beliebte Tools wie Webflow, Glide oder Softr zeigen, wie leistungsfähig No-Code bereits heute ist.

Vorteile von No-Code:

  • Schnelligkeit: Prototypen und MVPs lassen sich in wenigen Tagen umsetzen.
  • Unabhängigkeit: Marketing- und Business-Teams können selbständig arbeiten.
  • Kosteneffizienz: Keine oder deutlich reduzierte Entwicklerkosten.
  • Niedrige Einstiegshürde: Ideal für kleinere Projekte oder interne Tools.

Was bedeutet Low-Code?

Low-Code Plattformen bieten ebenfalls eine visuelle Oberfläche, erlauben aber zusätzlich das Einfügen von Code. Meist in Form von Skripten oder API-Integrationen. Damit lassen sich individuelle Anforderungen oder komplexere Logiken abbilden, ohne komplett bei null zu starten. Bekannte Tools sind etwa OutSystems, Xano oder Bubble (als Hybridlösung).

Vorteile von Low-Code:

  • Flexibilität: Anpassungen sind technisch möglich, wenn nötig.
  • Skalierbarkeit: Auch grössere Projekte mit Backend-Logik oder Datenbanken sind realisierbar.
  • Zeitersparnis: Wiederverwendbare Module und Templates beschleunigen die Entwicklung.
  • Anbindung an Systeme: APIs und Datenquellen können effizient integriert werden.

Der direkte Vergleich

Merkmal No-Code Low-Code
Zielgruppe Nicht-Techniker Entwickler & technisch affine Teams
Anpassbarkeit Eingeschränkt Hoch
Entwicklungszeit Sehr kurz Kurz bis mittel
Komplexität Niedrig Mittel bis hoch
Kosten Günstig bis mittel Mittel bis hoch (je nach Setup)
Integration externer Systeme Teilweise möglich Umfassend möglich
Einsatzbereiche Landingpages, MVPs, interne Tools Webapps, Business-Tools, SaaS-Produkte

Wann eignet sich No-Code?

No-Code ist ideal, wenn:

  • Du ein schnelles Ergebnis brauchst, etwa für eine Landingpage oder ein MVP.
  • Das Projekt keinen grossen Funktionsumfang oder individuelle Logik erfordert.
  • Du intern Know-how aufbauen willst, um unabhängiger von Entwicklern zu sein.

Wann ist Low-Code die bessere Wahl?

Low-Code macht Sinn, wenn:

  • Das Projekt spezifische Anforderungen hat, die visuelle Tools nicht abdecken.
  • Du bestehende Systeme integrieren musst (z. B. CRM, ERP, API).
  • Die Lösung später skaliert oder weiterentwickelt werden soll.

Unser Fazit

Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“. Entscheidend ist, was du erreichen willst. No-Code eignet sich hervorragend für den schnellen Einstieg und einfache Anwendungsfälle. Low-Code bietet mehr Flexibilität und Kontrolle, braucht aber auch etwas technisches Verständnis oder die passende Unterstützung.

Unsere Empfehlung: Starte mit einem klaren Zielbild und validiere deine Idee so einfach wie möglich. Für viele Projekte heisst das: erst No-Code, dann (wenn nötig) zu Low-Code oder Full-Code wechseln. So bleibst du schnell, lernst unterwegs und minimierst dein Risiko.

Du bist unsicher, welche Lösung zu dir passt? Lass uns gemeinsam einen Blick auf dein Projekt werfen und eine passende Strategie entwickeln.

Klare Lösungen. Nachhaltige Resultate. Persönlich an deiner Seite.

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